Möglichkeiten der Astroenergetik: Planetenprinzip und Bewusstsein

Festlegungen? Orientierungen?

Ja, es ist so: Das Neptunprinzip steht seit eh und je und hier und heute für Irrigkeiten, Durcheinander, Intuition oder Tiefe, Glaube, Phantasie, Phantasterei.
Steht im Geburtshoroskop das Neptunprinzip im Skorpion – ich las es „letztens“- ist es mehr oder weniger klar, dass der Mensch eine Suchtproblematik hat.
Naja.
Und dann las ich noch sinngemäß wiedergegeben: „Steht der Neptun im Löwen, dann kann man mit Begeisterungsfähigkeit, Zugewandheit und einem Showtalent rechnen. Der Mensch ist aber auch etwas feige, „leidet“ an Selbstüberschätzung und Selbstverherrlichung.“
Naja, naja….
Das habe ich nicht in einer großen überregionalen Tageszeitung gelesen, sondern als Orientierungshilfe zur Deutung eines Geburtshoroskops von einem durchaus ernst zu nehmenden Astrologen.

Keine Festlegungen in der Astroenergetik

In der Astroenergetik haben wir keine ungefähren Zuordnungen, keine Empfehlungen von Deutungen und erst recht keine festgelegten Zuordnungen.
Die Planeten, Punkte und Konstellationen bieten Anhaltspunkte für die Inhalte, mehr nicht.

In der Astroenergetik arbeiten wir aus unterschiedlichen Gründen nicht mit Festlegungen.

Der Klient kann sich an den Wortschöpfungen orientieren, und schafft sich durch eine Art Selbsthypnose eine präjudizierte Realität, die der Festlegung/Empfehlung nahekommt oder ihr sogar entspricht.

Der Zustand/Inhalt des Prinzipien, der Punkte und Konstellationen ist abhängig von der Lebensgeschichte des Menschen. Hier verbietet es sich selbstverständlich eine Deutung wie ein: „wenn > dann“ zu praktizieren.

In der Astroenergetik wird der Klient auf neutralem Weg zu seinem Erleben des Prinzips geleitet.
Er erarbeitet – wenn gewünscht mit Begleitung – die individuellen Inhalte, wertet sie und entscheidet, was weiter geschehen soll.
Er hat die Möglichkeit die Inhalte der Prinzipien so stehen zu lassen, wie er sie erfahren hat. Er hat die Möglichkeit, sie „sacken zu lassen“ sie in einer aktiven Auseinandersetzung zu verarbeiten, ihnen meditativ weiter auf den Grund zu gehen oder die Informationen in den Transformationsprozess zu nehmen.

Der Rahmen und nicht die Festlegung ist das Wichtige.

So braucht der Begleiter in diesem Prozess „nur“ darauf zu achten, dass der Klient in seinem Erleben und im Rahmen des Prinzips bleibt, sich nicht überfordert, und die Zusammenhänge erkennt.
Aus der Erfahrung mit inzwischen vielen, vielen Sitzungen kann ich sagen, der Weg ist manchmal im Konkreten schwierig zu gehen.
Im Nachhinein ist der Klient „aufgeklärter“ über sich und manche Dinge des Lebens.
Meistens fühlen sie sich leichter und „besser erholt, wie nach manchem Urlaub.“ (Zitat)

Die Inhalte und der Zustand eines Prinzips ist abhängig von der Lernfähigkeit, vom Energielevel und vom Bewusstseinsgrad des Individuums.
Das ist von „außen“ nicht erkennbar und erst recht nicht definierbar, das, war der konkrete Inhalt ist, kann nur der Betreffende selbst wissen.

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