Mit Liebe heranschleichen!

Liebevoll

Die Astrologie will durch liebevolles Heranschleichen erobert werden.
Wer sich ihr laut, aufgeregt und aufdringlich nähert, steht auf verlorenem Posten.
„He, du Astrologie, rücke mit der Wahrheit raus!“
Das ist vergebens.

Primitiv

Die Antwort auf dieses Gebaren steht in einer täglichen Rubrik in der Bild und in anderen Zeitungen.
Auf wenige Worte reduziert und immer irgendwie stimmig.
Ich finde diese Einfachheit durchaus angemessen für ein einfaches, primitiv strukturiertes Begehren.
… Die Antwort ist sowieso oft schon vergessen, ehe die Zeile zu Ende gelesen ist.

Also, was soll´s?

Die Mutter

Will man die Tiefe der Astrologie, die über die Zeitungsmeldungen hinausgeht, erobern, sollte man ihr leises Summen, Sirren, Sprechen, Flüstern und manchmal auch ihr Wispern hören können.
Dazu sollte man ihr gegenüber leise und bescheiden auftreten und auch akzeptieren, dass sie manchmal schweigt.
Wissend, dass ihr Schweigen vielsagend sein kann.

Es ist meist gar nicht einfach, mit der Mutter der Weisheiten klarzukommen.

Der Weg

Bescheidenheit und Ehrfurcht ist angesagt, finde ich.

Schnelligkeit ist fehl am Platz. Drängendes Wissenwollen macht das Brett vor dem Kopf zwar schöner, doch auch noch breiter und dicker.
Also, langsam, mit viiieeeel Gefühl.

Nicht: Sag mir die Wahrheit.
Sondern: „Ich lasse mich auf sie ein.“
Das ist der Weg der Astroenergetik.
Da wird Mutter Astrologie nicht widerstehen.

Die Wahrheit ist: Liebe ist der Weg.

2 Gedanken zu “Mit Liebe heranschleichen!

  1. Ja, hier bleibt das gierige Aussaugen der Neugierde, die wissen will wie steht es um mich in Bezug auf Konjunktionen, Quadraten und Trigonen etc. , außen vor. Dieses Wissen bleibt immer irgendwie hungrig. Denn es erfährt nie ganz und sättigt nicht.
    Das langsame, heranpirschende, verweilende…erlebende Herantasten an die Inhalte wie es in der Astroenergetik geschieht macht satt. Es braucht Zeit, Liebe, Geduld denn es ist ein Verstehen ohne Kategorien. Ein Zulassen, dass alles sein darf was ist…spürbar in mir, in meinem Körper- ein Gewahrwerden von: das ist, was ist. Immer ein Stückchen mehr Freiheit, die bleibt. So erlebe ich es.

  2. oh ja mit feinen Worten diese Kunst des sich Einlassens auf Mutter Astrologie – wie auch die Versuche dazu – beschrieben – danke Wilfried!

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