Merkur

Merkur?
Merkur – Wer ist das, könnte man in so mancher Planetenbeschreibung, in so manchem Buch zur Astrologie meinen.

Naja, er ist ja auch wirklich unauffällig, ständig neben oder in der Gegend der so großen Sonne. Selten zu Hause, nur dann, wenn die Sonne im Zwilling oder in der Region des Zwillings steht.

Naja, was repräsentiert das Merkurprinzip denn schon?
Denken?
Beobachten?
Erkennen?
Handel?
Austauschen?

Mit Intelligenz hat er wenig zu tun, (dafür ist wohl mehr das Uranusprinzip und die Allgemeinsituation zuständig).
„Ich denke, also bin ich.“ Dieser Satz ist auch schon überwunden, weil man allgemein bemerkt hat, dass man auch sein kann, vielleicht sogar besser sein kann, wenn man nicht denkt.

Und doch, wenn man vier Mal im Jahr vom rückläufigen Merkur spricht, dann werden, so scheint es, viele wach. Sie werden vorsichtig, denken nach und werden bewusst zurückhaltend in ihren Handlungen.

Merkur hat vier Ebenen.
1. Ebene:
Sehen, erkennen, registrieren, betrachten, etwas behaupten, blind für die Bedingungen, reine Subjektivität > die Wahrheit liegt nur im eigenen Kopf.

  1. Ebene:
    sehen und bezeichnen
    erkennen und bezeichnen
    erfassen und handhaben können
    Zusammenhänge erkennen, handeln
    Überblick haben,
    etwas im Ganzen und gleichzeitig erfassen
  2. Ebene:
    bewusst handeln,
    bewusst geben,
    bewusst austauschen,
    bewusst leben,
    Bewusstsein über: mich gibt es
  3. Ebene:
    Erkenntnis und Sein: Gedanke, Energie und Materie sind das Gleiche in jeweils anderer Form (die aufgrund der menschlichen Wahrnehmung entsteht).


Alles ist Nichts.
Ich ist Nichts.
Du ist nichts.
Es gibt keinen Austausch.
Alles ist wedernoch und Nichtnichts.

Das ist der überwundene Merkur.

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