Eris, die Üble?

Eris, ein sog. Kleinplanet, wurde im Juli 2005 entdeckt. Er ist ähnlich groß wie Pluto ~ 2300km und umläuft die Sonne in 557 Jahren.

Die Herkunft der Eris

Eris ist der Name einer Göttin aus der griechischen Mythologie. Sie ist die Göttin der Zwietracht, Intrige, der Bösartigkeit, der üblen Nachrede und Hinterhältigkeit.
Der Göttin Eris ist der „Goldene Apfel“, der lt. Mythos zum trojanischen Krieg führte, zu verdanken.
Wie dem auch gewesen sein mag…

Ich habe mich intensiv mit der menschlich – inneren Bedeutung dieses astrologischen Phänomens befasst.
Gar nicht so einfach, muss ich sagen, denn der Ablenkungsfaktor und die Verunsicherung, die mit dem Phänomen verbunden sind, bedürfen eines konsequenten Willens und stabiler innerer Ausrichtung, um die Inhalte der Eris in Erfahrung zu bringen.

Der Charakter der Eris

Genau das ist der Eris immanent und gleichzeitig bewirkt sie: Unsicherheit, Verunsicherung, Auseinandersetzung, Nichtwissen durch Irre machen (nicht zu verwechseln mit den anderen Prinzipien, bei denen ist Nichtbegreifen, Blödheit, aktive und passive Vernebelung und ein „Hä> ich versteh nicht“ eine Sache der persönlichen Möglichkeiten oder der persönlichen Entwicklung). Eris bringt z. B. die Verwirrung durch die gleichzeitige Schaltung von nicht nachvollziehbaren Fakten zustande. Sehr schnelle Informationsweitergabe, die ein „normales Gehirn nicht mehr fassen kann, ist ebenfalls eine taktische Vorgehensweise. Das psychologische Double-bind gehört zu ihren Spezialitäten.
Der bösartige Klatsch, Propaganda, gezielte Lügen, „jemanden „ins Messer laufen lassen“ sind ebenfalls Spezialitäten.

Wie es zunächst „von außen“ erscheint, geschieht die Verwirrung und Desorientierung „einfach nur so“ oder als vergnügliche Spielerei oder als ein gottgegebenes Geschehen.
Bleibt man länger in Kontakt mit dem Eris Phänomen, kann man eine außerordentliche, tiefgehende und absolut radikale Bösartigkeit erleben.
Wenn man die kennenlernt, sollte man gleichzeitig gelassen sein, stabil bleiben und zielgerichtet vorgehen.
Gut, tief und bewusst atmen, atmen, atmen und nochmals atmen, kann ich da nur empfehlen.
Nur so kann man die Energie/die Information realisieren und transformieren, ohne von ihr eingefangen und „besetzt“ zu werden. Man sollte innerlich unmoralisch – neutral bleiben können.

Eris produziert ein absolut konsequentes, erratisches Verhalten. (Erratisches Verhalten wird in der allgemeinen Psychologie als ein gestörtes Verhalten definiert. Es wird (wurde) in Seminaren aber auch Managern empfohlen, um ihre Machtposition zu erhalten und zu festigen, in dem man andere verwirrt, selbst Unsicherheiten streut und das eigene Verhalten unberechenbar wird.
Das Ziel eines bewussten erratischen Verhaltens ist der Machterhalt. (Beispiele: Hillary Clinton und Donald Trump)

Erratisches Verhalten bringt unberechenbares und (zugleich) mannigfaltiges Verhalten zustande. Wer da nicht bei sich bleibt, ist vollständig ausgeliefert und in der Folge nicht selbststeuerungsfähig.

Doch mit: „außerordentliche Bösartigkeit“ ist die Basis, der Kern und die „Absicht“ des Phänomens „Eris“ noch nicht formuliert. Bösartigkeit ist eine Zwischenstufe der transformierbaren Erisenergie.


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Das Ziel der Auseinandersetzung mit dem Planetenprinzip Eris

Bei „Eris“ geschieht alles aus Liebe, bzw. aus zurückgewiesener / frustrierter Liebe. (Wie uns der Mythos zeigt.)
Ist sie „erlöst“, dann…

Lässt man sich immer weiter auf „Eris“ ein, kippt die Energie/Information urplötzlich um.
Man ist von einem Schwall sorgsamer, fürsorglicher und ausgesprochen vitaler Energie umgeben und erfüllt. Das ist ein rundum angenehmes Erleben, was man als Belohnung für die extremen Schwierigkeiten, die „Eris“ bis zu diesem Zeitpunkt mit sich brachte, werten kann, aber nicht muss.

Man kann es sachlich gesehen als eine weitere Stufe der „Eris“ nehmen. Man kann es als Absicht, als Charakterprüfung der Eris nehmen.
Übersteht man die Prüfungen, lässt sich man nicht einkaufen und verfängt man sich nicht im Netz der Intrigen, wird man stark, liebevoll und immun gegenüber dem (anscheinenden oder wirklichen) Bösen.
Bleibt man in und mit der vitalen, förderlichen Energie und bleibt man wach, kann die Erisinformation/Energie in eine wunderbar gebende, aktive, zupackende Liebe übergehen.

Doch damit immer noch nicht genug.
Diese Liebe ist nicht an Objekt gebunden. Die Liebe der Eris löst sich auf und gibt sich vollkommen hin.

Man kann auch sagen, sie gibt die Liebe weiter, sie kehrt ins Nichts ein und wird zu allem.

Hier reichen meine Worte nicht, um dieses Erleben, das zugleich subjektiv und objektiv erscheint, zu beschreiben.
Ich meine, „Eris“ ist eine transformatorische Reise wert.

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