Energiepunkte, Planeten mit und ohne Beziehungen

Es gibt keine astrologischen Prinzipien ohne Beziehungen zu anderen Prinzipien.
Die Beziehungen werden z.B. Trigone, Sextile, Quadrate und Oppositionen genannt.
Man sollte fähig sein, die Relevanz dieser Beziehungen zu erkennen, zu aktivieren und in heilsame Bahnen zu lenken.

Die Beziehungsqualitäten sind durch den Winkel in Bedeutungen definiert. Man kann sie in fast jedem Buch zur Astrologie nachlesen.
In der Astroenergetik arbeiten wir natürlich auch mit diesen sog. Haupt- und Nebenbeziehungen.
In der Astroenergetik steht jeder Punkt mit jedem anderen Punkt des Kreises in Beziehung und bildet damit eine spezifische Bedeutung. Insofern sind die meisten Beziehungen (nur die Haupt- und Nebenbeziehungen) nicht durch Linien im Astrogramm gekennzeichnet. Das finde ich auf Grund der Praktikabilität und Übersichtlichkeit auch sehr sinnvoll.
Leider „vergisst“ man die vielen anderen Verbindungen, die trotz ihrer visuellen Unscheinbarkeit von gewaltiger Wichtigkeit  und mit intensiven Inhalten geladen sein können.
Wenn man mit den freien Beziehungen zwischen Planten und Punkten arbeiten möchte, ist Folgendes sinnvoll: Man kann die Linien der Haupt- und Nebenbeziehungen im Astrogramm „wegdenken“, dann von einem auffälligen Punkt/Prinzip, eine energetische Linie vor dem inneren Auge sich bilden lassen, und dann die Inhalte der beiden Enden der Linie und den Inhalt (die Beziehungsqualität) in den Sinn kommen lassen.
So kann man die Inhalte „unbekannter“ und unscheinbarer Beziehungen in Erfahrung bringen.Hat man die Grundinformationen, kann man die Energien weiter mit astroenergetischen Möglichkeiten entwickeln und transformieren.

Empfehlung:
Es ist empfehlenswert zumindest in den mentalen Techniken der Astroenergetik erfahren zu sein, damit man die drei abrufbaren Inhalte von Punkt A, Linie und Punkt B nicht mit herbeiphantasierten Inhalten füllt.

3 Gedanken zu “Energiepunkte, Planeten mit und ohne Beziehungen

  1. Das klingt interessant und erweitert die Arbeitsmöglichkeiten mit dem Astrogramm und seinen Inhalten. Wann, bei welchen Themen, Bedingungen zieht man das Arbeiten mit freien Beziehungen dem Arbeiten mit den „eingezeichneten, bekannten“ Beziehungen vor?

    1. Jedem dem das System der Haupt- und Nebenaspekte zu eng wird, und darüber hinausgehende Inhalte vermutet, kann ich dazu raten, diese Vorgehensweise zu wählen.
      Insbesondere bei unaspektierten Planetenprinzipien bietet sich das Vorgehen an.
      Man wird sehr wahrscheinlich fündig werden.
      Ebenso in einem Aspektwirrwar sollte man sich auf diese energetische Strategie einlassen, weil man so manchen (lebensbestimmenden) Aspekt übersehen kann.
      Natürlich weisen Konjunktionen auch versteckte Verbindungen auf.
      Man erlebt zunächst fast immer eine Überraschung, wenn man diese Aspekte in das Bewusstsein holt, dann kommt die Frage: Ist das wirklich so? Im nächsten Schritte setzt die konstruktive Auseinandersetzung ein und dann regelmäßig das Gefühl der Klärung und schließlich die Befreiung von einer im Untergrund schwärenden Fragestellung.
      Einfach mal versuchen, man kann dabei nur klüger werden.

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