Das Problem der Astrologie ist:

Das Problem der Astrologie ist ein Problem, das sich per Astrologie nicht lösen lässt.
Astrologie ist ein in sich geschlossenes System der Geistigkeit.
Astrologie hat keine Körperlichkeit.
Astrologie hat kein Empfindungs- und Gefühlsleben.
Astrologie ist geistig angelegt.
In der Astrologie wird beschrieben, berechnet, hochgerechnet, erklärt, verdeutlicht und – wenn alles gut geht – in der Astrologie und mit der Astrologie verstanden.

Einfach ausgedrückt: Da ist nichts für das Erleben. „Das wird bitteschön verstanden!“ ist das Prinzip, das Ziel und die Devise.
Aufklärung kann man es nennen, Aufklärung über das, was war, ist und potenziell sein kann.
Und: viele “Analysen” muten an, wie ein Vorsagen, so wie es sein müsste… ):
Vorsagen gab schon in der Schule Ärger und demjenigen, dem vorgesagt wurde, der lernte nichts.

Naja, manchmal kommen die astrologischen Berater auch noch mit Tipps und Ideen rüber, die sich aus den astrologischen Konstellationen ergeben. Man bedenke dabei jedoch, dass sie dann immer noch innerhalb des Systems sind. (Das, was innerhalb des Systems ist und auf ein Außerhalb des Systems hinweist, sind die Prinzipien Quaoar und Chiron. Die muss man erfahren und kann sie nicht denken.)
Manche astrologischen Berater bringen zudem ihr sonstiges, therapeutisches Wissen und ihre Lebenserfahrung ein.

Astrologie kann inspirieren, ein Konzept zur Anleitung für… und ein weiteres Weltverständnis geben.
Doch ist das alles immer geistig und nicht emotional – körperlich identifiziert.
Die meisten bleiben innerhalb ihrer er- und berechenbaren Ingenieurwissenschaft, mit Analyse und Verstand, ohne Empfinden, Erleben und Körperlichkeit.
(Ich höre und sehe vor meinem inneren Ohr und Auge dichten Protest aufsteigen!)

Ob konkrete, konstruktive und nachhaltige Veränderungen möglich sind, ist unterschiedlich und abhängig von der Situation, den Möglichkeiten, der Lebenserfahrung, und vor allen Dingen von Einsicht und Mut der Klienten.
Die klassische und sogar die psychologische Astrologie richtet sich an die intellektuelle Einsichtsfähigkeit des Ratsuchenden.
Da fehlt das Gefühl, die Möglichkeit zur gefühlsmäßigen Einsicht, deren Grundlage das Erleben ist.

Hier kommt die transformatorische Astrologie ins Spiel.
Sie hat die Möglichkeit, jeden Menschen, der ein wenig sensibel und mitschwingungsfähig ist, den Weg zu den Inhalten der (seiner) astrologischen Konstellationen aufzuzeigen.
Dass das nicht immer leicht ist, liegt in der Natur der Sache.
Man ist es einfach nicht gewohnt, seine Dinge, sein Leben, seine Realitäten zu erleben.
Viele können nicht von Kopferkennen (auch Kopflastigkeit genannt) auf Erleben, Realisieren und Akzeptieren umschalten.
Das ist menschlich und wird kulturell gefördert und auch durch den klassischen Umgang mit der Astrologie unterstützt.
Die transformatorische Astrologie verlangt also viel von einem Menschen, wenn sie erwartet, die Energien eines Astrogramms / seines Geburtshoroskops zu erspüren, zu erleben und zu verstehen.

Fortsetzung folgt:
Grundlagen und Prämissen der Astroenergetik folgt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

*