Das innere Kind – Saturn

Der Saturn

Das Saturnprinzip ist ein Ärgernis, ein Begrenzer, ein Hindernis für die Selbstverwirklichung und das eigene Wollen.
Saturn ist die personifizierte Grenze, Saturn ist der Tod, Saturn ist die Schwärze.
Man kann, man will möglichst nichts mit dem Saturnprinzip zu tun haben.
Einfach weg damit! Augen zu und durch, doch dabei fährt man mit Sicherheit schon nach kurzer Zeit (Saturn) vor die nächste saturnale Wand.

Es ist eine radikal – kindliche, eine unreife und unwissende Einstellung, die ich hier beschrieben habe.
So und so ähnlich habe ich sie schon oft in Beratungen zu hören bekommen.

Kennen Sie das?
Per Gefühl?
Ihre Erfahrung?
Ihr Bild vom Saturn?
Ist das Ihr Erleben der Saturnenergie?
Dieses Erleben ist für viele Menschen Standard. Sie agieren in ihrem Leben entsprechend.

Schauen Sie doch mal ganz genau hin: Was hat es mit dem Saturnprinzip bei Ihnen auf sich?
So ganz allgemein und prinzipiell.


Das Innere Kind

Wenn der Begriff Ihnen noch nicht geläufig ist, hier ist eine kurze Einführung.
Dann geht es weiter mit dem Thema Saturn und inneres Kind.
Das Innere Kind wird in der Psychologie als eine Instanz verstanden, die in der Zeit der Kindheit entstanden ist. Die Instanz ist voll von gespeicherten Erfahrung der Kindheit. Unausgelebt, nicht verarbeitet, voller Sehnsüchte und mit einem kindlichen Verständnis der Welt. Das Innere Kind ist auf der “Entwicklungsstufe Kind” stehengeblieben.
Als Erwachsene werden wir sehr oft und unmerklich von der kindlichen/kindischen Instanz gelebt. Wir spüren sie nicht, weil wir sie im wahrsten Sinne des Wortes seit Kindesbeinen für normal halten.
Für einen Erwachsenen wird die kindliche Sicht zu einer kindischen Qualität und ist einfach nur unreif und mit Sicherheit nicht altersadäquat.

Die Instanz “Inneres Kind” kann man sich in das Bewusstsein holen.

Inneres Kind und Saturn

Meiner Erfahrung nach sind das Saturnprinzip und zusätzlich Pluto, Mars und Neptun Hochburgen des “Inneren Kindes”.
Doch machen Sie selbst die Erfahrung, lassen Sie sich nichts (von mir) erzählen.
Hier ist eine Anleitung, wie Sie Ihr Inneres Saturnkind erleben und ausreifen lassen können.
Selbstverständlich praktizieren Sie diese Übung in eigener Verantwortung. Sie bestimmen wie weit sie das Saturnkind kennenlernen wollen, und wie weit sie es reifen lassen wollen.

Lassen Sie sich auf die Energie des Saturn ein.
Genauer gesagt lassen Sie sich auf IHRE Saturnenergie ein. Das ist die Saturnergie, wie Sie sie leben, wie die Energie in Ihnen ist.
Übernehmen Sie Ihre eigene Saturnenergie, bringen Sie sie in Ihr Bewusstsein und Erleben.
Tipp: Wenn sie Ihnen zu massiv oder vielleicht unangenehm wird, beenden Sie die Übung und versuche Sie sie dann später noch einmal.
Bedenken Sie, es ist eine Energiestruktur, die wahrscheinlich permanent in Ihnen wirksam ist. Der Unterschied ist nur, dass Ihnen die Inhalte hier und jetzt bewusst werden.

Das Saturnkind kennenlernen

Lassen Sie sich auf das Innere Kind im Saturnprinzip/ in der Saturnenergie ein.
Lassen Sie es langsam und mit Gefühl in Ihr Bewusstsein kommen.
Was will es?
Wie fühlt es sich an?
Was braucht es?
Was hat das Saturnkind im Sinn?

Lassen Sie es sich jetzt so weit bewusst werden, wie Sie möchten.

Das Saturnkind entwickeln und verstehen

Beenden Sie die Übung langsam.
Lehnen Sie sich zurück und lassen das Bewusstgewordene Revue passieren.
Wie geht es Ihnen mit dem inneren Saturnkind?
Wie beeinflusst es Ihr Leben?
Was bedeutet das faktisch?
Lassen sich so bestimmte Ereignisse, Zustände und Verhältnisse besser verstehen und erklären?

Ich habe gute Erfahrungen damit gemacht, wenn sich jemand einige Tage damit Zeit lässt, bevor er nochmals zum Kennenlernausflug des Saturnkinds aufbricht.
Lassen Sie sich Zeit. Lassen Sie die bisherigen Erfahrungen immer wieder in den Sinn kommen.
Lassen Sie Erfahrungen zu Erkenntnissen werden.
Ruhe und Gelassenheit!
Das bringt es.

Die Übung wirkt auch dann, wenn Sie sich Pausen gönnen.
Einfach so, Sie verlieren wirklich nichts, sondern können nur gewinnen.
Für diesen Gewinn brauchen Sie nur wenig zu tun.
Ab und zu das Saturnkind besuchen, es in sich leben lassen und von den Haaren bis in die Zehenspitzen verstehen.
Das ist nicht geistig – analytisch – intellektuell, sondern wirklich substantiell.
Das Innere Kind hat, so werden Sie bei genügenden Erfahrungen feststellen, die die verkorksten Variationen von Körperlichkeit, Vitalität und Kraft in vielfältigen Aspekten zum Thema.

Vielleicht fällt Ihnen die zunehmende körperliche und emotionale Freiheit auf.

Das Saturnkind weiter entwickeln

Ich empfehle, das Saturnkind mindesten drei Mal zu besuchen, bevor Sie in die zweite Stufe der Übung einsteigen.
Irgendwann, wenn Sie wieder einmal Ihr Saturnkind besuchen, wird Ihnen in den Sinn kommen, dass nach dem Kindesalter mit seinen spezifischen Indikationen der Jugendliche kommt.
Lassen sie sich auf den inneren saturnalen Jugendlichen ein.
Übernehmen Sie seine Energie, die in Ihnen wirksam ist.
Lassen Sie ihn in sich leben, lassen Sie ihn bewusst werden.
Akzeptieren Sie ihn, so wie er in diesem Augenblick ist.

Wie fühlen Sie sich mit dem Inneren Saturnjugendlichen?
Was will er?
Wie fühlt er sich an?
Was braucht er?
Was macht er?
Was hat der Saturnjugendliche im Sinn?

Beenden Sie langsam die Übung.
Lehnen Sie sich zurück und lassen das Bewusstgewordene Revue passieren.
Wie geht es Ihnen damit?
Wie beeinflusst es Ihr Leben?
Was bedeutet das faktisch für Sie?
Lassen sich so Ihre Lebensstrategien, Ereignisse, Zustände und Verhältnisse besser verstehen und erklären?

Die Ebene des jugendlichen Daseins ist bedeutend schwieriger zu bereinigen als alle anderen. Mir ist nicht bekannt, warum das so ist. Allgemein sagt man, dass in der Kindheit die Basis für das Leben gelegt wird. Doch die krummen oder geraden Schienen, auf denen das “Leben läuft” und nach denen der Mensch strategisch handelt, werden in der Zeit der Adoleszenz gefertigt und verlegt.
Was kann man von einer solchen Korrektur / Harmonisierung des Handelns erwarten?
Man geht zunächst einmal in die Auseinandersetzung und in die Bestandsaufnahme des Themas. Das ist unabdingbar wichtig.
Was passiert normalerweise?
Was tut man normalerweise?
Was lässt man normalerweise?
Eine Frage, die einfach, ehrlich und treffend beantwortet werden wollen.
Aus den Erkenntnissen der Bestandsaufnahme entwickeln sich die passenden, gesunden Strategien und das manchmal Schritt für Schritt.
Hier ist Eile nicht angesagt, sondern tief durchatmen, sich auseinandersetzen und sich die Erlaubnis geben, einmal eine längere Pause zu machen.
Dann können die Erkenntnisse Fuß fassen.

So wie Sie bisher mit dem Inneren Kind und Jugendlichen verfahren sind, können Sie auch mit dem “Inneren Erwachsenen” und sogar mit dem “Inneren alten Menschen” verfahren.
Selbst dann, wenn Sie den Alten Menschen biologisch noch nicht erreicht haben.
Das ist möglich, weil der “Innere Mensch” ein Konzept und keine Realität ist.
Wenn Sie derzeit 35 Jahre sind, haben Sie sehr wahrscheinlich schon ein Konzept für Ihr Alter entwickelt. Wahrscheinlich ist es nicht bewusst, doch schon als eine Art Zukunftsentwurf wirksam.

So ist das.
Es ist nicht die Sache ohne Konzept zu leben.
Es geht darum eine harmonische, gesunde und altersadäquate Struktur zu realisieren.
… und das in dem Bewusstsein, dass der Mensch in seinem Ursprung Beobachter seiner Struktur(en) ist.

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