Das Herz geht auf

Hier ist ein wunderbares Beispiel für ein Wunschastrogramm.
Der Klient meckerte sich permanent an, fand alles schlecht und übel und außerdem war er der Ansicht, sein Leben und die Welt wären negativ.
Er meinte, schlimmer ginge es nicht mehr mit seiner Selbstverneinung und mit seinen Selbstbeschimpfungen. Er wollte von mir wissen, warum er so ein deprimierendes und schlechtes Leben hätte. Er wollte wissen, was sein Geburtshoroskop dazu zu sagen hat.
Ich fand die Wertung stark übertrieben, der Klient beharrte jedoch auf seiner Sicht des Lebens und der Dinge.
Nun gut.
Ich fragte den Klienten was denn eigentlich genau in seinem Geburtshoroskop nicht stimme oder was er anders haben möchte und – ich ergänzte noch – ob er sagen könne, wie er es denn gerne hätte.
Ich sah die Frage als Brücke, ihn zu einer wirklich konstruktiven Meckerei zu bewegen.
Nach einer Zeit des Schweigens und einem offensichtlich intensiven Kontakt mit der Energie seines Geburtsbildes fand er die “Unstimmigkeit”.
Die Antwort kam mit einem verzweifelten Ton, mit Sehnsucht und der Hoffnung auf irgendwas.
Es war, so meine Ansicht, einfach herzzerreißend.

“Das ganz Horoskop ist absolute Sch..ße. Grau, elend, bitter und überflüssig.”
Pause und Tränen in den Augen.
Hoffnungsvoll und gequält brachte er heraus: „Eigentlich sollte mein gesamtes Geburtshoroskop aus einer einzigen Planetenenergie bestehen, der Plutoenergie.“
Pause und Aufatmen.
Mehr Pause…
Ich bat ihn, die von ihm so sehr gewünschte Energie des Plutoprinzips kennenzulernen, sie zu realisieren, sich von ihr umfangen und einnehmen zu lassen. Er war von meiner „komischen“ Empfehlung überrascht und schwieg einige Minuten. Er nahm die Idee jedoch an, realisierte die Energie des Pluto und atmete zunehmend tiefer durch.
Langsam kamen ihm mehr und mehr Tränen, schließlich heulte er immer bewegter, befreiter und lauter.
Er nahm das Headset ab (es war eine Onlinesitzung), stand auf, wandte sich ab, damit ich sein Gesicht nicht mehr sehen konnte. Minutenlang heulte er „wie ein Schlosshund“, lief tief atmend und jammernd durch den Raum.
Schließlich setzte er sich wieder vor den Bildschirm und nahm zitternd das Headset auf.
„Als Kind mochte mich niemand, niemand hat mich ernst genommen, niemand mochte mich so, wie ich bin.
Ich mag mich auch nicht.
Ich mag mich und mein ganzes Leben nicht.
Plutoenergie ist das, was ich brauche.
Ich will durch!
Ich will mich durchsetzen.
Alle sollen mich haben, wie ich bin!

Pluto macht mich stark, stark, stark.“

In der nächsten Sitzung zeigte ich ihm die Körperhaltung zur Plutoenergie aus der Transformatorischen Astrologie. Mit ihr kann man das astrologische Prinzip bewusster werden lassen und es körperlich (innerlich) realisieren. Er nahm die Haltung ein. Sie fiel ihm leicht. Er fühlte sich sichtbar stark, gut und fing an zu lachen.

Ich sah plötzlich einen glücklichen Menschen auf dem Bildschirm!

Er brüllte, schrie, tobte vor lauter Glück:
“Das ist es!
Ich darf absolut ich sein!
Ich darf das!“ und ließ seinen Glückstränen freien Lauf.

Pluto steht in seinem Astrogramm zudem im Löwen, erinnere ich jetzt noch.
Ich war beeindruckt von der Kraft und der Emotionalität.

Der Klient lächelte plötzlich und wie aus heiterem Himmel.
„Mein Herz geht auf. Meine Brust geht auf. Ich liebe, ich lebe, ich liebe.
Ich hab alles sehr gerne.“
Die Folge war, dass er noch mehr weinte, sein Gesicht nicht mehr versteckte und glücklich lachte.
Nach einiger Zeit: „Ich sehe mein Geburtshoroskop nicht mehr wie durch einen Schleier.
Es ist klar, das ist ganz meins!“
Er hatte ab diesem Augenblick direkten Zugang zu sich und allen astrolohgischen Energien

Ich erinnere mich gerne an diese außerordentliche Sitzung.
Das war eine Selbstrealisation und Selbstermächtigung, wie sie besser wohl kaum gelingen kann.
Die nächsten Schritte waren, die einzelnen Teile des Geburtsbildes neu kennenzulernen und die Energien zu sich zu nehmen.
Das war noch viel Arbeit, die darin bestand, die Energien zu verstehen und zu harmonisieren, bis schließlich ein Transformationsprozess angesteuert werden konnte.

Dies ist die Schilderung einer Möglichkeit, die die Transformatorischen Astrologie bietet. Es gibt weitere Ansätze der Arbeit, in der das Geburtsbild der Ausgangspunkt ist. Der Mittelpunkt dabei ist und bleibt immer der Mensch und nicht das Astrogramm oder das Wissen des Beraters.
Das Fallbeispiel ist eine Schilderung und sollte nicht als Aufforderung zu eigenen Experimenten verstanden werden.

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