Quaoar: Kreativität pur

Der Weg des Quaoar

Weit weg von uns, unserer Erde und in rund 6,5 Milliarden Kilometer von der Sonne entfernt befindet sich das Objekt Quaoar. »Letztens«, am 4. Juni 2002 ist dieses Objekt – mit einer Umlaufbahn von 288 Jahren um die Sonne – entdeckt worden. 2006 wurde ein zugehöriger Mond entdeckt.
Man ist sich über die Klassifizierung noch nicht einig. Ist es ein Planet, der mit rund 1200km Durchmesser kleiner als Pluto ist, sollte man das Objekt zu den Planetoiden zählen, ist es ein groß geratener Asteroid oder sollte man ihn als einen Zwergplaneten behandeln? Noch eine Möglichkeit wäre, dass man das Objekt beachtet, indem man es auf einer Weltraumkarte verzeichnet, es aber ansonsten unbeachtet lässt. Das sind einige der derzeit (Mitte 2016) bekannten astronomischen Überlegungen.
Wie das Thema letztendlich behandelt werden mag, der Quaoar taucht in der Astrologie als ein Faktor auf. Das ist mir ausreichend genug, um mich mit Quaoar zu befassen. Die Namenswahl finde ich interessant. Quaoar ist der Name des Schöpfergottes eines Indianerstammes, der Tongva-Indianer.
Laut ihrem Mythos erschafft er sich aus sich selbst heraus. Damit hat er eine gewisse Ähnlichkeit mit Vishnu, einer vedischen Gottheit, die schläft und in ihren Träumen das All (Alles) erschafft (erträumt).

Weitere Informationen zu Quaoar: http://wiki.astro.com/astrowiki/de/Quaoar und http://www.top-astro.de/astrologie-quaoar.htm.

Das Prinzip: Quaoar

Er ist der Anbeginn der Welt, das „EWIG NEUE“. Jeden Augenblick wie aus dem Nichts geboren.
Das Prinzip ist das, was wir (beengt und ungerecht dem Quaoar gegenüber) den Urknall nennen.

Quaoar ist der permanente Urknall.

Das Quaoarprinzip kann auch so „schnell“ sein, dass es schneller ist als alles, was es schafft. Insofern ist es vom menschliche Blickpunkt und aus der menschlichen Wahrnehmung heraus, nicht wahrnehmbar.
Es schafft und schafft und schafft… jede „Sekunde“ Milliarden von Universen oder permanent nur ein Universum. (Der Satz ist ein Sprachsymbol.)

Quaoar ist das Schaffende

Quaoar ist der Vater der absoluten Kreativität.
Quaoar ist ausschließlich an den Folgen / dem Geschaffenen zu erkennen.
Quaoar ist der Gott der Künstler, die aus dem Nichts zu schaffen scheinen.

Diese Kreativität ist im wahrsten Sinne des Wortes unbegründet und unbedingt.
Frage an den Leser: Wer hat jemals schon Kreativität gesehen?
Die Quaoarkreativität ist so schnell, dass sie sich schneller als alles Wahr- und Vorstellbare bewegt.
Man kann auch sagen: Sie erschafft sich permanent auf der Stelle aus sich selbst.

An den Ergebnissen kann man sie erkennen.

Wer die Qaoarqualität von Vorstellungen, Moral, gesellschaftlicher Versklavung und…  freilegt, schafft unbedingt, unbegründet, ziellos, immer ergebnisgerecht und permanent Kunst, gleich was er macht, ein Etwas oder Nichts.

Der Mensch ist Schaffender.
Wer frei und kreativ sein möchte, kann hier seinen Urgrund finden.

Der Mensch kann ihn nicht definieren oder als Objekt erfahren, sondern nur befreien und aus ihm heraus schaffen: Ewig Neues und nie Gewesenes.

Das Quaoarprinzip gehört zum Fischeprinzip.

2 Gedanken zu “Quaoar: Kreativität pur

  1. Das Quaoarprinzip…ich bin sprachlos, da mir nichts Vergleichbares oder Anknüpfbares in den Sinn kommt, außer einer Vorstellung des sich immer wieder neu schöpfenden Universums…ist aber eine Vorstellung…diese aus dem Nichts kommende Kreativität scheint mir nicht sehr verbreitet, oder irre ich?

    1. Um es von der Sprache her deutlich werden zu lassen:
      Kreativität ist das Um- und Neugestalten oder auch Kunsthandwerk.
      Quaoar heißt: Das Neue schaffen.
      Ja, ich sehe es auch so. Dieses Schaffen ist selten anzutreffen.

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