Astrologie und Reinkarnation II

Der Weg ist: gewusst wie!

Es ist nicht so einfach, das Thema Reinkarnation astroenergetisch zu betrachten und zu realisieren.
Man braucht dazu Mut, Sensibilität, Muße, Konzentration und Beständigkeit. Einerseits ist es sicher ein Hobby, andererseits geht es um Menschen, besser noch: den Menschen.
Diese Tugenden haben die Wenigsten, denn Mut, Konzentration und Beständigkeit, dazu Sensibilität haben und sich Muße gönnen, werden durch die Inhalte der Inkarnationen / früheren Leben gestört und manchmal sogar unmöglich gemacht.
Doch was sollst, nur wer wagt, kann gewinnen.

Es gibt noch eine Schwierigkeit: Die Informationen zum Thema Reinkarnation scheinen im Astrogramm gar nicht offensichtlich zu sein. Man muss sie kitzeln, damit sie sichtbar werden.
Für alle, die sie nicht durch Neugier „kitzeln“ können, habe ich einige Mittel und Wege gefunden, mit denen die Information zu den „Verstecken“ der Reinkarnationserinnerungen zugänglich sind.
Die Informationen sind nicht nur im Astrogramm schwer zu erkennen, sie sind auch im jetzigen Leben kaum erkennbar.
Deswegen geht die Mär in Reinkarnations(therapeuten)kreisen, man brauche „tiefgehende“ Techniken wie Hypnose oder Trance, um sie ins Bewusstsein zu bringen. Dazu kann ich nur sagen: Weit gefehlt, man muss nur wissen, wie man über ein Astrogramm an sie herankommt und die Informationen zu vergangenen Leben werden offensichtlich, bewusst und erlebbar.

Keine Gier nach…, kein Kampf gegen…

Man kann über das Astrogramm nicht nur die vergangenen Inkarnationen ins Bewusstsein bringen, sondern auch die Prinzipien der zukünftigen Inkarnationen.
Hier ist ein Weg, wie man zukünftige Inkarnationen bewusst werden lassen kann:
Man sucht im Astrogramm die Informationen, die Themen, die Realitäten oder Möglichkeiten, die man auf keinen Fall, sondern nur „über meine Leiche“ erleben und haben möchte.
Achtung! Das kann sehr intensiv werden.
Dann gibt es zudem den Weg, dass man die Informationen, die Themen, die Realitäten und Möglichkeiten heraussucht, die man auf jeden Fall und um jeden Preis haben möchte. Die Haltung wäre hier: „Dafür würde ich mein Leben geben“.
TippDas sind aus sich heraus intensive Erlebensmuster, die man „scheibchenweise“ in Erfahrung bringen sollte.
Das heißt, was ich absolut ablehne und was ich absolut begehre (jetzt jedoch nicht erreiche), bilden die Prinzipien einer oder mehrer zukünftigen Inkarnationen.

Die Energieprinzipien, Konstellationen oder Punkte lassen sich im Geburtshoroskop auffinden und ins bewusste Erleben bringen. Sie lassen sich dann mit astroenergetischen Möglichkeiten soweit bearbeiten, dass die Auswirkungen gemildert und vielleicht sogar als „zwingende“ Zukunft gelöst werden.
Wenn das gelingt, endet auch das Kämpfen gegen … und das Begehren von …
Diese energetisch stark geladenen „Dinge“ besorgt man sich durch Gier oder Ablehnung  – gewollt oder ungewollt  / bewusst oder unbewusst – für die nächste Inkarnation.
Löst man die starken Energien/Anbindungen, dann kann man schon hier und heute davon frei sein.

Ich habe mit zukünftigen Inkarnationen ein vielleicht überraschendes Thema gewählt, weil die Wenigsten potenzielle, zukünftige Inkarnationen überhaupt in Betracht ziehen.
Ich hoffe, durch die oben gemachten Hinweise wird deutlich, dass das Thema „Inkarnationen“ im Astrogramm außerordentlich relevant ist, weil ausgesprochen viel Lebensenergie darin gebunden ist.
Vielleicht können Sie sich vorstellen, welchen Schub Ihr Leben bekommen könnte, wenn…

Das Ziel

Das Ziel der astroenergetischen Arbeit mit den Inkarnationserinnerungen im Geburtshoroskop: Frei von den Bindungen, frei von den Hemmungen und Zwängen werden, die die Inkarnationen mit sich bringen.
Das hat erhebliche Konsequenzen für das ganze Leben. Man kann frei von den Prägungen früherer Leben sein jetziges Leben gestalten. Die Gefühle und Handlungen sind unabhängig von Anbindungen an Altes, Entscheidungen werden voll und ganz im Jetzt getroffen und damit immer situationsadäquat und im wahrsten Sinne des Wortes selbstverantwortlich!

Heute und Früher

Natürlich ist das, was man frühere Leben nennt, im Astrogramm aufgezeichnet. Wie sollte es anders sein können?
Mit ein wenig Nachdenken müsste jedem klar werden, dass diese „früheren“ Leben heute sichtbar sein müssen, da alles, was den heutigen Menschen betrifft, im Astrogramm enthalten ist. Und „frühere Leben“ haben einen ausgesprochen starken Einfluss auf das Jetzt.
Wie gravierend die Beeinflussung alter Normen, Werte und Lebensweisen ist, bleibt im Unbewussten, wenn man es nicht ins Bewusstsein bringt.
Wo und wie findet man die Inkarnationen?
Diese Informationen zu den „alten“ Inkarnationen sind auf unterschiedlichen Ebenen und in unterschiedlichen Formen im gesamten Astrogramm „abgespeichert“.

Dazu gibt es auf diesem Blog in den nächsten Tagen mehr Informationen.
Freuen Sie sich drauf.


Eine ganz kurze Kurzfassung von Platon, das Höhlengleichnis:
Ein Mensch mit Anbindungen an Inkarnationen ist wie ein wandelndes Schattenkabinett in dem jeder Schatten von sich behauptet: „Ich bin der Mensch. Ich bin es. Ich bin der wirkliche Mensch“
Der wirkliche Mensch ist unter den vielen Schatten kaum mehr erkennbar, bis er sich selbst befreit hat.

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