Astroenergetik ist Hilfe zur Selbsthilfe

 

Die Ausgangssituation

Ich lasse mir in eine Beratungssituation (fast) garnichts zu einem Geburtshoroskop (offiziell) einfallen – jedenfalls sage ich dazu nichts.
Naja, ich interpretiere/assoziiere eben sehr selten. Natürlich gebe ich bei Ladehemmungen inspirierende Anstöße.
Wenn überhaupt, dann als Variationsmöglichkeit für den Klienten. Man nennt das in der Kommunikationstheorie „einen Ballon“ steigen lassen.
Ich biete Selbsterfahrung / man kann auch sagen Selbsterleben und nicht meine Assoziationen an.
Während des Prozessen steuere ich „bestenfalls“ ermutigende Anmerkungen hinzu.

Die Begründung

Mir ist klar, dass die Anforderung, die ich an Klienten damit stelle, recht hoch scheinen. Die meisten Astrologieinteressierten erleben diesen Weg als ein sehr interessantes Abenteuer mit vielen Gefühlen und tiefen Erkenntnissen.
Mein Ziel: Ich bringe den Ratsuchenden damit in aus der Komsumentenhaltung heraus in eine bedeutend aktivere Position.
Meine Grundannahme und auch Erfahrung ist:
Jeder Ratsuchende möchte Dinge wissen und ggf. verändern, in denen er kompetent ist, ohne es zu wissen. Klar, diese Kompetenz ist ihm meist nicht bewusst, doch im Laufe des Prozesses wird ihm im Allgemeinen mit zunehmender Klarheit über die Inhalte auch seine Kompetenz bewusst. In der Beratungssituation geht es mir nicht nur um die Klärung/Lösung/Transformation der konkreten Fragestellung, sondern auch um eine zunehmende Eigenständigkeit und Kompetenzerweiterung des Klienten.

Der Hintergrund

Das ist das Ergebnis eines berufsbedingten Lernprozesses und Einsicht. Ich bin von Hause aus Sozialarbeiter. Das scheint sicherlich hier und da durch.<
Astroenergetik ist sicherlich auch wegen der beruflichen Erfahrung mit der Vorgehensweise eine Hilfe zur Selbsthilfe geworden.
Die Devise ist: „Selbst ist die Frau, selbst ist der Mann.“
Natürlich muss man die Techniken lerne, wenn man sie eigenständig praktizieren will. Man zunächst lernt am besten, indem man sich selbst als Lernobjekt nimmt und unter Anleitung die nötigen und sinnvollen Schritte systematisch geht.

Mit der Astroenergetik ist es möglich, sich die Inhalte eines Geburtshoroskopes ins Bewusstsein und in das Konstruktive (was das auch jeweils sein mag) zu bringen.
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Ich bin der Ansicht, dass „die Hoheit“ der Aussage zum Klienten zurückkehren sollte, und die Astrologie auf diese Arte und Weise mehr als Selbsthilfemöglichkeit genutzt werden könnte. Ein weiterer Grund: So wird das Abwehrverhalten den Inhalten gegenüber deutlich kann und durch Bewusstwerdung überwunden werden.
Ein dritter Grund: die Interpretatiosfehler des Beraters werden auf ein Minimum reduziert.
Das Erleben (und die Inhalte) eines Klienten ist auf seine Art immer wahr und von außen nicht interpretierbar, och kann man als Berater sein Feedback geben.
Die Aufgabe des Klienten besteht darin das Erleben (vielleicht) immer tiefer und breiter durch Erleben zu verstehen/erleben und im Täglichen zu verstehen und damit umzugehen.
Die Aufgabe des Beraters besteht meiner Ansicht darin, das Erleben möglich zu machen und, wenn nötig, den Klienten zur Selbsterfahrung zu Ermutigen. Es ist die Selbsterfahrung des Ratsuchenden und nicht die (hoffentlich) klugen Worte des astrologischen Ratgebers, die eine substanzielle Veränderung möglich machen.
Der Klient kann, wenn er transformieren möchte, bis hin zur Selbsterfüllung des Prinzips/der Energie bis ins Nichtnichts – Je, wie man es sagen möchte…

Erlebbare Praxis

Wer möchte, kann immer wieder Einblicke in die Astroenergetisch Arbeit nehmen. Ich biete fast jede Woche Praxiswebinare online an derzeit zum Thema: Astrologie und Reinkarnation,
Wer möchte, ist eingeladen, die konkrete Praxis kennen zu lernen.
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3 Gedanken zu “Astroenergetik ist Hilfe zur Selbsthilfe

  1. Das Thema Astrologie-Astroenergetik interessiert und beschäftigt mich derzeit sehr. Vieles, was du in diesem Text schreibst, Wilfried, spricht mir aus dem Herzen.

    Ich habe den Eindruck, die Astrologie ist ein überraschend starkes und manchmal erschreckend genaues Werkzeug. Die Schwäche scheint mir in ihrem Verständnis und deren Anwendung zu liegen.

    Nehmen wir das Geburtsradix. Während meiner Erfahrung nach die Astrologie hierin die Mechanik des Menschen aufzeigt, wie sie zum Zeitpunkt der Geburt geprägt wurde (nämlich Anlagen, Stärken, Schwächen, verschiedene Inkarnationen oder Geschehnisse während der Zeugung oder Geburt oder…) , wird sie oft als „das Wesen des Menschen“ missverstanden (oder im Sinne von „So ist Person XY.“ im Gegensatz zu „So funktioniert Person XY DERZEIT und darin liegt ihr Potenzial.“). Das hat einen großen Einfluss auf die Deutung.

    Je nach Intention und Hintergrund des Betrachters wird (meist, ohne dass es sichtbar wäre) das Horoskop zusätzlich auf Grund angenommener Sinnzusammenhänge gedeutet. Ich meine: im Sinne eines „göttlichen Plans“ eines angenommenen Schöpfers, als „Einfluss der Sterne“ oder als Folge eines behaupteten „Karmas“, das völlig unterschiedlich beinhaltet und historisch von ganz verschiedenen Interessen belegt ist, oder… Diese Faktoren/Fehlerquellen fließen alle unmerklich in eine Beratung ein, ohne dass sie sichtbar wären und wirken sich auf die Aussagen des Beraters aus!

    Der Beratende kann das Gesagte dann annehmen, glauben oder auch nicht. Er weiß es (leider) meist nicht aus eigener Erfahrung. Und bleibt außerdem abhängig vom Betrachter. Eine Frage der Macht, das sehe ich auch so. (Einzelne meinen sogar, sie hätten über die Astrologie Zugriff auf „die Wahrheit“.) Dass die „Hoheit der Aussage zum Klienten zurückkehren sollte“, diesem Standpunkt möchte ich mich anschließen.

    Ich frage mich nach (treffenden) Deutungen oft: „Und nun? Was hat der Beratende davon?“ Viele berichten, dass sie dadurch Zusammenhänge in ihrem Leben besser verstehen. Oder nehmen die Deutungen als Tipp. Pluspunkt. Aber: und noch? Wo bleibt das erkennensmäßige Verstehen der Selbsterfahrung? Wo bleibt die Eigenverantwortlichkeit für das Erfahrene, das Erleben? Wo bleibt der Kompetenzzuwachs oder das größere Bewusstsein von der vorhandenen (!), eigenen Kompetenz? Und vor allem: Wo bleibt die Veränderung, der Prozess (oder natürlich die bewusste Entscheidung dafür, alles so zu belassen, wie es ist)?

    Aus der Astroenergetik weiß ich außerdem um die Empfindungsfeinheit der Inhalte und Zusammenhänge. So fein, dass sie erfahren, aber nicht im Sinne festgelegter Deutungen (Pluto ist immer dies, jene Konstellation immer das…) gelernt werden können, denn sie sind immer anders. Dies ist über den astroenergetischen Zugang möglich, umso mehr, als der Träger der Informationen die Inhalte möglicherweise viel genauer in Erfahrung bringen kann, als der Berater. Diese Feinheit, diese Differenziertheit ist mir in der klassischen Astrologie bisher nicht begegnet.

    Nicht, dass wir uns hier falsch verstehen. Ich bin beeindruckt davon, wie genau manche der Astrologie Kundigen das Werkzeug beherrschen. So werde z.B. aufgrund der Stellung bestimmter Planeten, deren Bezügen usw. Rückschlüsse auf Gegebenheiten, Zustände, zu erwartende Ereignisse usw. gezogen. Solche Analysen bleiben aber bisweilen „schulisch“. Sie beschreiben einen Zustand, aber was ihnen fehlt, ist das Individuelle, Einzigartige DIESER Energie, DIESER Zusammenhänge, DIESES INDIVIDUELLEN Zustandes. Als ehemalige Lehrerin weiß ich, wovon ich spreche: Gelerntes wird möglicherweise sehr genau und komplex angewendet, wirklich sehr, sehr gut, aber etwas fehlt: das wirkliche Erfahren der Inhalte von innen heraus (und natürlich das Unerwartete, Unkonventionelles, was über Lernbares hinausgeht). Das Erfahren und körperlich durchdrungene Verstehen des Themas/Gegenstandes/des Gegenübers bzw. das Erleben des Fragenden SELBST!

    Was ich meine lässt sich kaum beschreiben, aber erfahren. In den angebotenen Astroenergetik-Webinaren zum Beispiel. Am eigenen Leibt und beim Zuhören dessen, was die anderen Teilnehmer in Erfahrung bringen und berichten.

    Den Knaller schlechthin in der Astroenergetik finde ich aber die Möglichkeit, die du Wilfried entwickelt hast und über die du am Ende deines Textes schreibst, über die Selbsterfahrung eine substanzielle (!) Veränderung möglich zu machen. Je nach Klient, seinen Möglichkeiten und seinem Willen bis zu… Das zu erleben ist einfach wunderbar!

    Du schreibst: „Astroenergetik ist Hilfe zur Selbsthilfe“. Ich meine: Hier kann der Klient seinen eigenen Schatz heben, wenn er will. Mit der nötigen, professionellen Unterstützung.

  2. Für mich die entscheidenden Faktoren, die den Wert der Selbsthilfe der Astroenergetik ausmachen sind wie du es sagst “ eine zunehmende Eigenständigkeit und Kompetenzerweiterung des Klienten“. Mit dieser Methode werden die Widerstände gegen die Themen dadurch kleingehalten, dass der Klient zunehmend merkt, dass durch seine Selbsterfahrung eine substantielle Veränderung möglich wird. Wie ich finde eine echte win-win Situation für den Klienten wie für den Berater/ Begleiter.

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