Asterix & Obelix und die beratende Zunft

Asterix und Obelix sind wie Astrologen, die wissen, was die Zukunft bringt. Zudem hoffen sie auf möglichst viele Römer, die sie verdreschen können, um ihr Vorurteil wieder einmal bestätigen zu können: „Die spinnen, die Römer.“ Sie sind sich gewiss, sie werden zur rechten Zeit den Zaubertrank erhalten, sie wissen kaum etwas davon, dass sie ständig nachhaltigen Einfluss auf Piraten haben.
Klar ist auch: Jedes Abenteuer findet am opulenten, heimischen, mit Wildschwein gedeckten Tisch ein Ende.
Sie wissen um die Dinge, denn sie werden die wohlbekannten Prinzipien und Eckpfeiler ihres Lebens garantiert wiederfinden.
Asterix und Obelix (A&O) leben in einer Welt, in der Römer obligatorisch sind, Druiden geheimes Wissen haben und Wildschweine…, na Sie wissen schon!

So ist es auch in der Astrologie. Man wird im Laufe des Lebens alle Themen immer wieder finden, es gibt nichts Neues, nur das alte Prinzip in neuem Gewand.

Zunächst einmal haben A und O nichts mit Astrologie zu tun, denn wie wir alle wissen, kommt bisher die Sternenkunde nicht in den Comics vor.

Und doch stelle ich eine analoge Verbindung her: Mich erinnern die Geschichten an beratende Astrologen. Das ist garantiert weniger hergeholt, als man zunächst meinen könnte.
Es lässt sich sehr leicht vorhersagen, was garantiert eintreten wird. Manchmal wartet man schon auf die Piraten und ihr durch Asterix und Obelix hervorgerufenes Unglück.
Und dann kommt es!
Es ist klar, es musste geschehen, die aktuelle Variation des Unglücks war nicht vorhersehbar, doch es ist geschehen und man amüsiert sich… 😊 😉.

Ich wusste es doch, es musste so kommen!!
Die Römer bekommen ihre Abreibung, Obelix hat an der falschen Stelle Durst auf den Zaubertrank, usw. …
Als Leser fühlt man sich wohl und sicher im Vorhersehbaren und Bekannten.

Wenn man hinschaut, sieht man, dass das Prinzip erfüllt wurde. Man konnte vorab nur nicht erkennen, wie.
Nach dem eingetretenen Ereignis erscheint der Ablauf des Ereignisses folgerichtig und „zwingend“.
Genauso ist es auch in der Astrologie.
Nein, das stimmt nicht ganz!
Es muss heißen: So ist es in der herkömmlichen und beratenden Astrologie.
So ist es nicht in der Transformatorischen Astrologie.

Warum sollte der auf herkömmliche Art beratende Astrologe sein astrologisches Universum verlassen?
Asterix und Obelix verlassen ihres auch nicht, schließlich ist es ein Universum.
Damit ist klar: Universum heißt Universum, weil es ein Universum ist, das alles beinhaltet.
Jedenfalls scheint es so, denn wenn es nicht alles beinhalten würde, wäre es kein Universum.

In der Astrologie ist (beinahe) alles abgebildet.

Astrologie ist in einem mittelalterlichen Universum stehengeblieben. Da ist das Zuhause, da fühlt sich der herkömmliche astrologische Berater wohl und sicher. Berechnen, auf Grund der Ausbildung und gelesener Bücher interpretieren und ein Stück Lebenserfahrung dazu. Und fertig ist die qualifizierte Beratung.
Naja, Asterix und Obelix Comics laufen ja auch nach einem Muster ab.

Die Alternative: Das verkopfte und unbelebt Wissen, die Berechnungen, das Prognostizieren überwinden.
Dann: das Erleben und der Menschen muss her, die Gefühle, Empfindung, Lebendigkeit und der Ratgeber hilft beim Verstehen des astrologisch Erfahrenen.
Den Menscxhenund das Leben kann Astrologie von Grund auf emotional und bis in die Haarspitzenzugänglich und verstehbar machen.
Der Ratsuchende – nicht der Ratgeber – muss die Informationen und Energien, die hinter den Symbolen stecken, verstehen können. Er ist der Einzige, der die Dinge und Verhältnisse wirklich bis in die Tiefen erreichen kann. Das kann nur er leisten.
Der Grund: Es sind die Erfahrungen des Ratsuchenden.
Der Ratgeber wird in meinem Verständnis zum Lehrenden, Berater und Begleiter für den Ratsuchenden. Dafür muss der Begleiter ausgebildet sein, er muss das Handwerk können, ansonsten kann er nur ein herkömmlicher Berater und Hinweisgeber sein, oder die Tiefe und die Emotionalität bleibt auf der Strecke.


Empfindungen und Emotionen bestimmen das Denken.
Das Denken bestimmt nur scheinbar und zeitweise das Erleben.
Deswegen darf Beratung keine sachlich erklärende und darstellende Darbietung des Stoffes sein.
Deswegen muss die Beratung ins Erleben führen. Nur so kann der Mensch sich ganz verstehen lernen und lebendiger werden.

Die herkömmliche Art der astrologischen Beratung bleibt im Geistigen stecken und bringt nur scheinbar die relevanten Punkte ins Bewusstsein des Ratsuchenden, weil kein Ratgeber das Innere das Ratsuchenden ganz erfassen kann.

Das kann man mit den Wegen und Möglichkeiten der Transformatorischen Astrologie bewerkstelligen.
Dann kann das im Geburtshoroskop angedeutete und durch Transite ausgelöste Konfliktpotenzial wirklich zur Ruhe kommen.
Der Weg des Erlebens ist nicht einfach. Ich kann ihn nur den Menschen empfehlen, die sich selbst mögen, tapfer, konsequent sind und mit sich Geduld haben.

Erkenne Dich selbst.
Tu, was Du willst.
Nichts im Übermaß.

Das sind die uralten Empfehlungen, wahrscheinlich so alt wie die Astrologie, es sind Empfehlungen für den Weg.

Übungen zur Praxis der Transformatorischen Astrologie finden Sie in vielen Texten des Blogs.
Und hier könnene Sie sich über die jeweils aktuellen Webinare der erlebbaren Asatrologie informieren: https://teschler.eventbrite.de/